Fragen zum Thema Karate

 

Hier finden sich Fragen und Antworten zum Karate

 

Was ist Karate?

Was benötige ich für das Karate-Training?

Wer kann Karate betreiben?

Bin ich zu alt, um mit Karate anzufangen?

Warum sollte ich Karate machen?

Was passiert beim Karatetraining?

Wieviel kostet es, Karate zu trainieren?

Was verbirgt sich hinter dem MTV Braunschweig e.V.?

Woher bekomme ich einen Karate-Anzug (Gi)?

 

 

 

Was ist Karate?

Karate (übersetzt heißt dies "leere Hand") bzw. Karate-Do (der Weg der leeren Hand) ist eine asiatische, genauer gesagt eine japanische Kampfsportart. Es gibt verschiedene Stilrichtungen, die in Deutschland am weitesten verbreitete heißt Shotokan und wird auch in unserer Abteilung betrieben. Diese Stilrichtung wurde von Gichin Funakoshi begründet und entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ursprünge des Karate lassen sich aber bis in die Zeit der Samurai zurückverfolgen. Neben dem Shotokan-Karate gibt es z.B. noch die Stilrichtungen Goju-Ryu oder Wado-Ryu, um nur zwei der bekannteren Stile zu nennen.

Die Leistungsstufen im Karate sind in Gürtelgrade eingeteilt. Diese farbigen Gürtel tragen die Karateka um die Hüfte. Die Reihenfolge ist in der folgenden Tabelle aufgeführt. Der niedrigste Grad ist der 9. Kyu (Kyu: Schüler):

 

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Was benötige ich für das Karate-Training?

Für das Karate-Training benötigt man anfangs nur "normale" Sportkleidung. Eine bequeme, lange Hose und ein T-Shirt reichen aus. Trainiert wird barfuss. Später kauft man sich dann einen Karate-Anzug, einen sogenannten Gi kaufen. Wo es so etwas gibt, erfahrt ihr hier. Natürlich kann man anfangs auch einen alten Judo-Anzug oder ähnliches anziehen.

 

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Wer kann Karate betreiben?

 

Karate kann im Prinzip jeder lernen. Bei vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden ist vor dem Beginn mit dem Training ein Gespräch mit einem Arzt sinnvoll.

In den letzten Jahren habe gerade Frauen und Mädchen diese vielseitig Sportart für sich entdeckt. Unsere jüngsten Mitglieder sind 6-7 Jahre alt, unsere etwas älteren, immer noch aktiven Mitglieder sind bereits über 50 Jahre alt. Wir haben sogar Mitglieder, die erst mit über 50 Jahren angefangen haben, Karate zu trainieren.

Für Karate ist keine besondere Fitness oder Gelenkigkeit erforderlich. Alles, was wichtig ist, wird Schritt für Schritt im Training vermittelt! Wendet euch am besten an die Trainer, die beantworten in einem persönlichen Gespräch gern alle Fragen.

 

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Bin ich zu alt, um mit Karate anzufangen?

Nein. Karate kann im Prinzip jeder lernen, der keine schweren Herz- / Kreislaufprobleme oder andere schwere körperliche Leiden hat.

Wendet euch am besten an die Trainer, die beantworten in einem persönlichen Gespräch gern alle Fragen.

 

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Warum sollte ich Karate machen?

Karate ist eine Sportart, die unterschiedliche Fähigkeiten mit einfachen Übungen fördert. Dies sind im wesentlichen:

 

  • Koordinationsfähigkeit
  • Motorische Intelligenz
  • Ausdauer
  • Konzentration
  • Reaktionsvermögen
  • Atmung.

 

Darüber hinaus kann man sich beim Karate-Training prima verausgaben und so Streß abbauen. Auch der Kampfschrei (japanisch "Kiai") hilft beim Streßabbau. Schon an dieser Liste kann man sehen, dass Karate eine für jedermann und jederfrau interessante Sportart ist.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man das Training flexibel an seine individuellen Voraussetzungen und Wünsche anpassen kann. Jeder trainiert im Rahmen seiner Fähigkeiten!

 

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Was passiert beim Karatetraining?

Das Training beginnt mit dem Angrüßen des Trainers. Damit bekundet der Karateka - vereinfacht gesagt - seinen Respekt gegenüber dem höher graduierten Trainer sowie seinen festen Willen, intensiv und fair zu trainieren, um sich zu verbessern.Danach erfolgt das Aufwärmtraining, in dem die ganze Muskulatur durch leichte Bewegung erwärmt und so auf die kommenden Übungen eingestimmt wird. Das Aufwärmtraining endet mit Dehnübungen, die helfen, Verletzungen zu vermeiden.

Das Karatetraining ist im Prinzip in drei große Übungsformen gegliedert. Diese heißen

 

  • Kihon (Grundschule)
  • Kata (Formen)
  • Kumite (Kampf).

 

Die Kihon-Übungen sind die Grundlage für alle weiteren Schritte im Karate. Hier werden die Bewegungsabläufe eingeübt, die in der Kata und im Kumite benötigt werden. Kihon-Übungen finden im allgemeinen ohne Partner statt. Ziel des Kihon ist es, die Techniken schnell,  präzise und kontrolliert auszuführen.

Die Kata ist eine Abfolge von festgelegten Bewegungen, Drehungen und verschiedenen Techniken, die einen Kampf gegen mehrere Gegner darstellt bzw. simuliert. Die Kata selbst wird ohne Partner trainiert. Kata-Bunkai (die Anwendung der Techniken der Kata) ist eine Form des Partnertrainings (Kumite).

Das Kumite ist der Oberbegriff für unterschiedliche Formen der Partnerübungen. Grundsätzlich werden alle Angriffstechniken nur bis zur Kleidung durchgeführt. Eine direkte Trefferwirkung (wie z.B. beim Boxen) wird beim Shotokan-Karate nicht geübt. Die Übungen sind anfangs sehr strengen Regeln unterworfen, so dass jeder dem steigenden Schwierigkeitsgrad folgen kann. Mit wachsender Erfahrung und steigendem Können werden die Übungen freier und enden im freundschaftlichen, sogenannten Randori.

Kata und Kumite sind auch Wettkampfdisziplinen. Die Teilnahme an Wettkämpfen ist praktisch jedem möglich, der sich dafür interessiert. Die Karateka des MTV nehmen regelmäßig an Nachwuchswettbewerben und Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene teil.

Das Karate-Training endet mit dem Abgrüßen des Trainers.

 

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Wieviel kostet es, Karate zu trainieren?

Karate ist eine vergleichsweise preiswerte Sportart. Es fallen lediglich die Vereinsbeiträge für den MTV und DKV an, sowie spätestens zur ersten Prüfung der Kauf eines Karate-Anzugs.

 

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Was verbirgt sich hinter dem MTV Braunschweig e.V.?

Die Karateabteilung des MTV Braunschweig besteht seit 1990. Sie gehört zum Braunschweiger Männerturnverein von 1847 e.V., der mit über 5.000 Mitgliedern der größte Sportverein in der Region Braunschweig ist.

Im MTV werden noch viele weitere Sportarten angeboten, die alle für einen einzigen, günstigen Mitgliedsbeitrag betrieben werden können. Die genauen und aktuellen Beiträge findet ihr hier. Für das Karate wird ein Zusatzbeitrag (z.Zt. 18 EUR pro Jahr) erhoben, der an den Deutschen Karateverband (DKV) abgeführt wird. Dieser ist u.a. für die Verwaltung der Prüfungen bestimmt.

Die Adresse, Telefon- und Faxnummer Geschäftsstelle des Hauptvereins findet sich im Impressum.

Die Karateabteilung ist Mitglied im DKV. Dieser ist als einziger deutscher Karate-Verband offiziell anerkannt, d.h. auch im DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) organisiert. Daneben gibt es aber auch noch einige andere, kleinere Verbände, z.B. den DJKB oder TKVD.

 

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Woher bekomme ich einen Karate-Anzug (Gi)?

Einen Karate-Anzug, japanisch Gi genannt, kann man in Braunschweig in einigen Sportgeschäften erhalten, aber auch im Internet bestellen (z.B. bei Kamikaze oder Kwon, natürlich ist bei eBay etwas zu finden). Am einfachsten und auch mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis bekommt ihr einen Gi über die Trainer. Einfach mal fragen! Oder schickt uns eine E-Mail.

Die Preise sind sehr breit gefächert. Bereits ab 25-30 EUR ist ein guter Einstiegsanzug zu bekommen.

Man sollte darauf achten, wirklich einen Karate-Anzug zu erwerben. Judo-Anzüge sehen auf den ersten Blick nahezu gleich aus, sind aber auf Dauer eher ungeeignet.

 

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